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Die eigene Organisation: Stärken und Schwächen

Erfolgreiche Strategien beruhen auf einer Analyse von Umfeldentwicklungen sowie einer realistischen Einschätzung der eigenen Situation. Der erste Schritt ist dabei der Blick nach innen, auf die eigene Organisation. Dabei geht es vor allem darum, sich die eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu machen. Das Wissen über die Stärken hilft, die strategischen Ziele zu erreichen. Schwächen müssen in der Umsetzung der Strategie reduziert werden, um die Organisation besser auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.

Im Zuge der Entwicklung von INNEN.SICHER.2017 haben die Spitzenführungskräfte die Stärken und Schwächen des BMI, die sich insbesondere bei der Migrationskrise 2015 gezeigt haben, analysiert. Zu den größten Stärken des BMI gehört die Bereitschaft der Führungskräfte das Heft in die Hand zu nehmen, der Mut Entscheidungen zu treffen, schnell zu reagieren und proaktiv zu handeln; kurz gesagt, Führungsstärke in schwierigen Situationen. Um diese Stärken auszubauen müssen sich die Führungskräfte ständig weiterentwickeln, die Auswahl der Führungskräfte muss weiter optimiert und die Aus- und Fortbildung verstärkt werden.

Weitere Stärken sind unser Zusammenhalt und unsere Kollegialität. Diese ermöglichen, kompetent und lösungsorientiert im Team zu handeln. Dabei muss man sich bewusst sein, dass jede Handlung Auswirkungen auf die gesamte Organisation BMI haben kann.

An Schwächen zeigten sich in der Migrationskrise die fehlenden gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Management von Krisen sowie die Zersplitterung der Kompetenzen.

Weiters wurde bewusst, dass die Organisation auf Grund unzureichender Ressourcen und fehlender Reserven nur über eine begrenzte Durchhaltefähigkeit verfügt. Eine zu schlanke Verwaltung stößt in Krisensituationen schnell an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.